Lisa Sonnenschein
Okay, mal ehrlich - ich weiß nicht mal, ob es das Wort "glorios" überhaupt gibt. Wenn nicht, sollte es erfunden werden. So viel dazu.

Teil 1 der Maschinen-Trilogie
Aber worum geht's hier eigentlich?
Die vergangenen vier Wochen standen im Zeichen des Buches "Maschinenschmerz". Carmen Capiti hat ihre Teammitglieder mit einer mysteriösen Mail rekrutiert und in einen Haufen Rätsel und Aufgaben hineingezogen. Aber mal von vorne!

Teil eins der Buchreihe von Carmen Capiti ist "Maschinenwahn" - ein Cyberpunkroman, in dem es um die Verbindung von Mensch und Maschine, eine mörderische Hetzjagd und den Untergrundkampf gegen die herrschenden nur vermeintlich zukunftsweisenden Bioengineering-Konzerne.
Teil zwei der Trilogie ist jetzt im April erschienen und um ihr Buch zu promoten, hat sich die Autorin unsere ganz eigene kleine Hetzjagd überlegt.
Wir sind Team Curie! Und damit Teil der Untergrundorganisation No-Hal. 

Unsere Mission: Den Technologiekonzern YNovac infiltrieren, Informationen sammeln, das System durchschauen und unter Umständen stürzen.
Aber wie kommen wir an die Informationen? Auf einem Wissenschaftskongress in unserer Nähe bot sich die perfekte Gelegenheit! 
Einige Mitarbeiter von YNovac sollten auch da sein - Tarnung war angesagt! Und so verkleideten wir uns als total seriöse, wichtige, wissenschaftliche Wissenschaftler (Aufgabe 1) und kamen tatsächlich (es ist kaum zu glauben...) an einen YNovac-Laptop! 

Schön - so weit so gut. Aber jetzt war das blöde Ding kennwortgeschützt und wir saßen vor einem Loginscreen ohne jeglichen Hinweis auf das Passwort (Aufgabe 2). Naja, stimmt nicht ganz. Unter dem Textfeld war eine Strukturformel abgebildet. 

Ein Kinderspiel! Der Stoff war bald identifiziert (wir erinnern uns: Schließlich sind wir total wissenschaftliche Wissen- schaftler) und das Kennwort gefunden. Wir landeten bei einer Leseprobe. Aber irgendwas war immer noch falsch...

Den Text hatte es unten total zerschossen - völlig unlesbar! Also wieder zurück an die Arbeit und den Text dekodieren. Aber vorher mussten wir unbedingt noch diesen supernervigen Sam möglichst kreativ loswerden (Aufgabe 3)! Im ernst - wer kann denn mit dem im Nacken schon vernünftig arbeiten?!

Dabei kamen die witzigsten Ideen rum: Vom Speeddating über ein manipuliertes Motorrad, bis hin zu einer Coffein-Überdosis oder kryptischen Tontafeln, die seinen Forscherehrgeiz für wenigstens ein paar Stunden fordern dürften, war alles dabei. Sam ausschalten für die nächste Aufgabe: Check!
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Diese Lösung hat sich Ali's Werk überlegt
Ich hab mir was überlegt!
Ich werde Sam ein Motorrad zur Verfügung stellen.
Der Schein trügt übrigens, die Super Tenéré sieht zwar oldfashion aus, ist aber selbstverständlich auf den neuesten technischen Stand.
Der Benzinmotor und der Auspuff sind nur für das Feeling und dienen rein der Optik.
Ausgestattet ist dieses Schätzchen mit allem Schnick-Schnack, den sich der moderne Biker wünschen kann.
Und da setzt meine Sabotage an!
Ich habe eine Platine modifiziert, so dass es ihm nicht mehr möglich ist, weiter wie bis in den zweiten Gang zu schalten - denn natürlich hat diese Maschine noch eine Gangschaltung, wo wäre sonst die Authentizität!
Bekanntlich macht es aber nicht lange Spaß, wenn man nicht hochschalten kann.
Da Sam bei seinen Studien in Russland nicht so sehr weit gekommen ist, dürfte es ihn eine sehr laaaange Zeit beschäftigen, bis er den Fehler findet!
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Endlich konnten wir also an die Entschlüsselung der Leseprobe (Aufgabe 4). Und das war gar nicht ohne! Es gab eine Entschlüsselungshilfe und dann ging es ans Buchstabenzählen. Denn der Trick war es, Zeilen, Wörter und Buchstaben im ersten Teil des Textes zu bestimmen und zu einem Link zusammenzufügen.

Aber auch das haben wir geschafft! Und sind damit als Team der Entlarvung von YNovac ein ganzes Stück näher gekommen!

Ich glaube, ich darf auch für die anderen Curies sprechen, wenn ich sage, dass wir wirklich viel Spaß bei dieser Challenge hatten. Die Aufgaben waren total kreativ und Carmen Capiti, unsere geheime Auftraggeberin und Autorin der Bücher, hat sich wirklich unglaublich viele Gedanken dazu gemacht, wie sie uns auf Trab halten kann! Vielen Dank, dass ich Teil dieser Aktion sein durfte und vielen Dank, dass ihr so cool mitgemacht und mitgelesen habt!