Lisa Sonnenschein
Hallo und schön, dass ihr den Weg auf meinen Blog gefunden habt! =)
Heute habe ich etwas ganz Besonderes für euch, eine Blogtour! Jeden Tag wird es auf verschiedenen Blogs Beiträge zu einem Buch geben, dass ich auch schon für euch rezensiert habe: „Identität – Sehnsucht und Vergessen“ von Angela Planert. Zur Rezension geht's hier!

Den gestrigen Beitrag zu Kolumbien findet ihr auf http://buecherfarben.blogspot.de/

Das Autoreninterview mit Angela Planert, das für morgen auf dem Programm steht, gibt es dann hier: http://hjoerdisf.blogspot.de/

Am vierten Tag der Blogtour zu „Identität“ von Angela Planert werde ich euch einiges zum Arbeiten im Ausland näherbringen, mit dem sich auch Katharina – die Protagonistin des Buches – konfrontiert sieht. Sie bekommt von ihrem Vorgesetzten das Angebot, in Kolumbien einen Partnervertrag abzuschließen und das Vorgehen dort dann weiter zu überwachen. Aber was muss man eigentlich beachten, wenn man in einem fremden Land arbeitet?

Wohin?
Je nachdem, wohin es einen so verschlägt, hat man viele verschiedene Faktoren zu beachten, die gar nicht unbedingt direkt etwas mit der Arbeit zu tun haben. Bin ich versichert? Gegen alles geimpft, gegen was man so geimpft sein müsste? Habe ich alle erforderlichen Papiere um aus- und natürlich auch wieder einreisen zu können? Muss ich vielleicht für ein Auslandskonto sorgen? Was ist die gängige Währung? Auch solche Sachen wie internationale Notfallnummern können hier relevant werden. Gute Hinweise findet man immer auf den Seiten des Auswärtigen Amtes – für Kolumbien zum Beispiel hier:

Dann stellt sich noch die Frage, ob man als Mitarbeiter ins Ausland geht (hier wäre dann der Arbeitgeber in der Organisationspflicht, wie bei Katharina) oder ob selbst ein unabhängiger Job gesucht wird.


Wie komme ich an einen unabhängigen Job?

Das ist auf keinen Fall so kompliziert, wie es klingt. Wer es sich gerne besonders einfach machen möchte, bleibt in Europa – hier wird kein Visum benötigt und in der Regel verläuft auch der Einstieg ins Arbeitsleben relativ problemlos.


Stellenangebote werden zum Beispiel von der Europäischen Kommission gesammelt und ausgeschrieben: https://ec.europa.eu/eures/public/de/homepage

Oft ist es hier so geregelt, dass man in Deutschland für den Zeitraum des Auslandsaufenthaltes fest eingestellt wird. Um sich dann auch fachgerecht mit der eventuell bereits absolvierten Ausbildung im Ausland bewerben zu können, gibt es den sogenannten „Europass“.
„Die Europass-Zeugniserläuterungen sollen hier Abhilfe schaffen, in dem Sie die Berufsausbildung und die Benotungskriterien näher erläutern, sowie Auskunft geben über Kompetenzen, die der Bewerber bereits erlangt hat. Die EU hat hier auch einen internationalen Hochschulzeugnis-Vergleich, das "European Credit Trasfer and Accumulation System" (ECTS) erstellt. Mit diesem Anerkennungssystem kann man die einzelnen Abschlüsse vergleichen und somit `bewerten‘.“
(Quelle)


Und als Mitarbeiter?
Auch hier gibt es wieder eine Fülle von Möglichkeiten. Bei vielen Arbeitsexkursen ins Ausland ist man von der Heimatfirma aus nur wenige Tage vor Ort und wird nahe am Arbeitsplatz untergebracht. Von der Stadt, in der man sich befindet, sieht man dann unter Umständen nur den Weg vom Flughafen zur Unterkunft. So oder auch bei längeren Aufenthalten spricht man von einer „Entsendung“:
„Unternehmen schicken heute mehr Mitarbeiter ins Ausland als je zuvor.
72 Prozent der Unternehmen haben ihre Entsendungen in den vergangenen Jahren ausgebaut. Während es früher in erster Linie um Personalentwicklung und um die Übertragung von Know-how ging, so entsenden Unternehmen heute vor allem Mitarbeiter, um neue Märkte zu erschließen oder auszubauen.“
Bei einer Entsendung ist es ganz besonders wichtig, sich über die Regelungen bezüglich der Sozialversicherung zu informieren – unter Umständen können die nämlich im Ausland anders aussehen oder sogar ganz entfallen.

Und dann?
Was habe ich von einem Auslandsaufenthalt? Die Agentur für Arbeit schreibt dazu:
„Wer den beruflichen Schritt ins Ausland wagt, hat nicht nur die Möglichkeit interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben, sondern auch seine Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu verbessern. Für die Karriere kann der Auslandsaufenthalt nicht nur zu einem positiven Aspekt im Lebenslauf, sondern sogar zu einem Meilenstein werden, denn deutsche Arbeitgeber profitieren von den beim Auslandsaufenthalt neu dazugewonnenen Kompetenzen.“
(Quelle)

Das kann unter Umständen bei der Rückkehr ins Heimatland den Ausschlag in Richtung Beförderung geben – oder man findet wie Katharina die Wahre Liebe in der Fremde!



Es ist also gar nicht so einfach, im Ausland einer Arbeit nachzugehen. Am unkompliziertesten funktioniert das wohl so, wie in Katharinas Fall: Organisiert und angeleitet vom eigenen Arbeitgeber. Im Falle eines unabhängigen Freiwilligendienstes, Praktikums oder sogar einer Selbstständigkeit im Ausland ist es sinnvoll, sich vorher beraten zu lassen. Dabei ist wohl die ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) der Bundesagentur für Arbeit der erste Anlaufpunkt.
So oder so ist die Arbeit im Ausland immer eine Erfahrung wert, denn wer schnuppert nicht gerne die Luft der großen weiten Welt? =)

Gewinnspiel
Es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen! Um teilzunehmen, beantwortet mir einfach folgende Frage in den Kommentaren:

„Wofür steht die Abkürzung ECTS?“

Zu gewinnen gibt es Folgendes:

1. Preis -  1 Platz zum Online - Leseevent (Findet am 26.2.2016 um 20:00 Uhr statt. Die Gewinner bekommen per E-Mail eine Einladung
2. Preis - 1 signierte Printausgabe von „Identität“
3. Preis - 3 x 1 eBook im Wunschformat

Teilnahmebedingungen
- Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
- Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
- Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
- Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
- Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. 
- Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
- Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
- Das Gewinnspiel endet am 10.02.2016 um 23:59 Uhr.
3 Responses
  1. Die Abkürzung für ECTS steht für:
    European Credit Trasfer and Accumulation System

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag!


  2. Hallo,

    die Abkürzung steht für: European Credit Trasfer and Accumulation System.

    LG
    SaBine


  3. ECTS bedeutet European Credit Trasfer and Accumulation System!

    Ich muss leider sagen, dass ich nur für Platz 2 und 3 in den Lostopf springen kann.....Platz 1 kann ich leider nicht!

    Lg
    Gaby